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Flugdatenschreiber von indonesischer Maschine geborgen

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Flugdatenschreiber von indonesischer Maschine geborgen

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Nach dem Absturz einer indonesischen Passagiermaschine mit 189 Todesopfern ist der Flugdatenschreiber aus dem Meer geborgen worden. Das Gerät wurde an der Unglücksstelle in etwa 30 Meter Tiefe gefunden.

Die Ermittler erhoffen sich nun Aufschluss über die Ursache des Absturzes. Unterdessen arbeiten Spezialisten an der Identifizierung der Opfer anhand von Kleidungsstücken:

"Die Untersuchungen beziehen sich auf die Schuhe meines Mannes. Wir wollten nur sicher gehen. Die Verantwortlichen für die Identifizierung der Opfer sagen, wir können ihnen helfen. Aber es sind nicht seine Schuhe, sie sind anders. Ich kann das bestätigen".

Die Ursache des Absturzes ist noch nicht geklärt. Eine schwierige Situation für die Angehörigen:

"Wir hoffen, dass die Regierung so schnell wie möglich alle Opfer finden kann. Ich hoffe, mein Mann lebt noch. Das ist ein Wunsch von mir und meiner Familie. Er ist ein willensstarker Mensch".

Die Boeing 737 hatte wenige Minuten nach dem Start in der Hauptstadt Jakarta dramatisch an Höhe verloren und war ins Meer gestürzt. Vermutet wird, dass technische Probleme die Ursache dafür waren.

Indonesiens Regierung lässt nun alle Flugzeuge der gleichen Baureihe überprüfen. Erst am Tag zuvor hatte es in der Unglücksmaschine bei einem anderen Flug Schwierigkeiten mit der Instrumentenanzeige im Cockpit gegeben.

Der Technik-Chef von Lion Air, Indonesiens größtem Billigflieger, wurde entlassen.