EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

31 Feuertote in Kalifornien: "Neue Abnormalität"

31 Feuertote in Kalifornien: "Neue Abnormalität"
Copyright 
Von Euronews mit dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Allein in der zum Großteil niedergebrannten Ortschaft Paradise in Nordkalifornien entdeckten Bergungs- und Rettungskräfte 29 Leichen. Über 220 Menschen gelten offiziell als vermisst. Die Wetterbedingungen begünstigen die Ausbreitung der Flammen.

WERBUNG

Die gefährlichen Flächenbrände in Teilen Kaliforniens wüten weiter. Inzwischen kämpfen über 8.000 Feuerwehrleute gegen drei große Brandherde im Norden und Süden des Bundesstaates. Nach offiziellen Angaben ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 31 gestiegen. Das Schicksal von 228 Menschen ist ungeklärt. Vermutlich stehen aber auch Personen auf der Vermisstenliste, die sich bereits in Sicherheit bringen konnten.

Zu siebzig Prozent eingedämmt ist das sogenannte Hill-Feuer bei Los Angeles, das auch in Teilen des Prominenten-Wohnortes Malibu wütete. Dort sind alle Bewohner weiterhin aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Dramatisch bleibt die Lage im nordkalifornischen Paradise, wo durch das Camp Fire 29 Menschen ums Leben kamen. Begünstigt werden die Brände durch die heftigen Santa-Ana-Winde und anhaltende Trockenheit.

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hat in Washington rasche Bundeshilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe angefordert. Brown machte den Klimawandel für die Wetterextreme verantwortlich. Dies sei nicht die neue Normalität, es sei die neue Abnormalität, sagte Brown. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, das schlechte Forstmanagement in Kalifornien sei ursächlich für die jüngsten Brände. Trump drohte Kalifornien mit dem Entzug von Bundesmitteln.

Brown bedankte sich via Twitter bei den Einsatzkräften.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Flächenbrände in Kalifornien: 631 Vermisste

Gaza-Proteste an US-Universitäten: Polizei gegen Studierende

Biden: Japan und Indien sind fremdenfeindlich, weil sie Einwanderung ablehnen