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Britische Churros sorgen für kulinarischen „Zwist“ mit Spanien

Britische Churros sorgen für kulinarischen „Zwist“ mit Spanien
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Gibraltar ist nicht der einzige Zankapfel zwischen Großbritannien und Spanien. Auch kulinarisch gibt es "Zwist". Die britische Supermarktkette Morrisons sorgt in Spanien für Empörung, weil sie eine eigene Variante des Krapfengebäcks Churro auf den Markt bringt - hergestellt aus Kartoffelmus, Maniok sowie Mais und gefüllt mit Schmelzkäse. Dazu wird eine Pfeffertunke gereicht. Bei manchen Spaniern lässt das nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern sorgt für Brechreiz.

In den sozialen Medien gab's böse Kommentare von spanischen Leckermäulern. Einige nannten die nachgeahmten Churros aus Großbritannien Blasphemie, andere witzelten, es seien schon aus unwichtigeren Gründen Kriege ausgebrochen. Auch Anspielungen auf die nicht überall wertgeschätzte britische Küche durften nicht fehlen. Ein anderer Spanier kündigte "Rache" an: Ein neue Version des britischen Imbissklassikers "Fish And Chips" nämlich. Man darf gespannt sein, wie die aussehen wird...

In Spanien werden Churros gerne mit warmer Schokoladensoße gegessen, Milchcreme als Beilage des fritierten Gebäcks ist ebenfalls verbreitet. Auch in südamerikanischen Ländern naschen viele Menschen die Kalorienbomben, teils mit Früchten - es soll ja gesund sein. Um die Gemüter zu beruhigen: Auch die herzhafte Variante, die der britischen Kopie ähnelt, ist dort bekannt. Die Briten sind also nicht die ersten...