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Doch kein Weihnachtsgeld? Automat spuckt 50- statt 20-Euro-Scheine aus

Doch kein Weihnachtsgeld? Automat spuckt 50- statt 20-Euro-Scheine aus
Copyright Pixabay CC
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Von Kirsten Ripper mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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In Österreich hatten einige auf einen dicken Gewinn gehofft, doch die böse Überraschung kommt jetzt von der Staatsanwaltschaft.

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Einige Bankkunden in Stockerau in Niederösterreich hatten sich wohl über unerhofftes Weihnachtsgeld gefreut - doch das dicke Ende folgt.

Offensichtlich habe eine Bankmitarbeiterin beim Befüllen des Geldautomaten am 18. Oktober die Fächer für 20- und 50-Euro-Scheine verwechselt, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Dienstag mit. Wer 20 Euro anforderte, habe deshalb 50 Euro ausgezahlt bekommen.

Wer Geld auf diese Weise abgehoben und es nicht sofort gemeldet hat, bekommt im Nachhinein eine saftige Quittung in Form einer Anzeige wegen Unterschlagung. Die Polizei hat 84 Personen ermittelt, gegen die die Staatsanwaltschaft Kornneuburg jetzt vorgeht.

Schaden in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrages

Pressesprecher Walter Schwarzenecker erklärte gegenüber euronews, den Betroffenen drohten Haftstrafen unter drei Jahren wegen Verdachts der Unterschlagung. Um wieviel Geld es sich handelt, will der Pressesprecher nicht sagen. Der Bankautomat sei frisch befüllt gewesen.

In der Pressemitteilung heißt es, dass "teilweise durch ständige Eingabe von 20-Euro-Behebungen tatsächlich 50-Euro-Banknoten behoben wurden, bis das Limit erreicht wurde. Durch die fortlaufenden Bankomatbehebungen soll dem Geldinstitut ein Schaden in der Höhe einer niedrigen fünfstelligen Eurosumme entstanden sein."

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass missbräuchliche Behebungen nach falschen Transaktionen am Bankomaten kein Kavaliersdelikt darstellen. Auch die Einbehaltung irrtümlich zurückgebliebenen, vergessenen Bargeldes zieht strafrechtliche Konsequenzen nach sich.

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