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Wahlen im Kongo: Kirche mischt sich ein

Wahlen im Kongo: Kirche mischt sich ein
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Wie die Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Demokratischen Republik Kongo ausgegangen sind, steht offiziellen Angaben nach noch nicht fest. Für die katholische Kirche des zentralafrikanischen Landes sieht die Sache allerdings anders aus.

Der Generalsekretär der kongolesischen Bischofskonferenz (CENCO) sagte, die Ergebnisse, die aus den amtlichen Wahlprotokollen hervorgingen, welche die rund 40.000 Mitglieder der katholischen Wahlbeobachtungskommission zusammengetraten hätten, seien eindeutig.

Cenco-Generalsekretär Donatien Nshole sagte: „Die Zahlen der vorliegenden amtlichen Protokolle zeigen, dass ein Präsident gewählt worden ist. Deshalb ist die Wahlleitung als demokratische Institution gefordert, die Ergebnisse verantwortungsvoll und aus Respekt der Wahrheit der Gerechtigkeit gegenüber, zu veröffentlichen."

Die Wahlen fanden am vergangenen Freitag statt, nach Angaben der Wahlleitung ist die Auszählung noch nicht abgeschlossen.

„Die Ergebnisse aus 5518 Wahllokalen sind eingesammelt worden. Das ist also 20 Prozent dessen, was einzusammeln ist", betonte Wahlleiter Corneille Nangaa.

Aus Sicherheitsgründen konnte die Bevölkerung in mehreren Gebieten des Landes noch nicht abstimmen, dies soll im März nachgeholt werden. Die Wahlbeobachter der Afrikanischen Union betonten, die Abstimmung sei ungeachtet der Schwierigkeiten unter überwiegend friedlichen Bedingungen durchgeführt worden.