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Tausende Stellen wackeln: Wie Tesla die Kurve in die Gewinnzone kriegen will

Tausende Stellen wackeln: Wie Tesla die Kurve in die Gewinnzone kriegen will
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Der E-Autobauer Tesla hat einen erheblichen Stellenabbau angekündigt und seine Aktionäre auf weniger Gewinn eingestellt. «Der Weg vor uns ist sehr schwierig», so Tesla-Chef Elon Musk im Firmen-Blog.

Das Unternehmen habe leider keine andere Wahl,
als die Anzahl der Vollbeschäftigten um sieben Prozent zu kürzen.
Tesla hatte nach Angaben Musks vom Oktober zuletzt rund 45.000
Mitarbeiter. Umgerechnet in Vollzeitstellen, wären etwa 3.150 Arbeitsplätze betroffen.

Dies ist Teslas zweiter Stellenabbau in sieben Monaten.

Kommt noch eine Rückrufaktion für über 14.000 auf dem chinesischen Festland verkaufte Modell S-Fahrzeuge dazu, so Chinas Marktaufsichtsbehörde, wegen defekter Takata-Airbags.

Musk erklärte, dass Tesla im vierten Quartal zwar laut vorläufigen
Schätzungen erneut schwarze Zahlen geschrieben habe, das Ergebnis jedoch niedriger als im vorherigen Berichtszeitraum ausfallen dürfte.

Im laufenden Vierteljahr werde «mit etwas Glück» hoffentlich «ein
kleiner Profit» erzielt. Im dritten Quartal hatte das 2003 gegründete
Unternehmen 312 Millionen Dollar (274 Millionen Euro) verdient und damit den bislang höchsten Überschuss in seiner Geschichte geschafft. Zuvor hatte Tesla überhaupt nur zweimal ein Vierteljahr mit Gewinn abschließen können.

Der Arbeitsplatzabbau soll nun helfen, Kosten zu sparen und so den
für die Zukunft entscheidenden Hoffnungsträger Model 3 günstiger
anbieten zu können. Nach einer Kürzung der staatlichen
Förderprämie für Elektroautos hatte Tesla angekündigt, die Preise in
den USA um 2.000 Dollar (1.755 Euro) pro Fahrzeug zu senken. Derzeit liegt der Einstiegspreis für den Tesla-„Volkswagen“ Model 3 bei 44.000 Dollar (38.600 Euro).

Bei Anlegern kamen die Neuigkeiten nicht gut an, Teslas Aktien
verloren zum Auftakt im US-Handel zeitweise fast zehn Prozent.