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Automotoren, die weniger schädliche Nanopartikel ausstoßen

Automotoren, die weniger schädliche Nanopartikel ausstoßen
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Winzige Partikel aus Verbrennungsmotoren enthalten giftige Stoffe, die die Atmosphäre belasten. Sie sind eine der Hauptursachen für die schlechte Luftqualität, aufgrund der jährlich über 500.000 EU-Bürger vorzeitig sterben - mehr als das Zehnfache der Zahl an Menschen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kommt. Die aktuelle EU-Gesetzgebung regelt keine Emissionsnormen für Partikel von Diesel- und Benzinmotoren, die kleiner als 23 Nanometer sind - aber gerade diese Partikel können besonders gefährlich für die menschliche Gesundheit sein.

Zissis Samaras, Direktor des Labors für Angewandte Thermodynamik an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, koordiniert das von der Europäischen Union geförderte Forschungsprojekt DownToTen zur Entwicklung neuer Instrumente zur Messung von Autoabgasen bis auf zehn Nanometer. Das soll Automobilherstellern bei der Entwicklung von Motoren helfen, die weniger dieser schädlichen Partikel ausstoßen:

"Autos sind inzwischen weniger umweltschädlich. Seit dem Anfang der Achtziger Jahre bis heute sind wir einen langen Weg gegangen und haben heute sehr niedrige, extrem niedrige Partikelemissionen - in einigen Fällen in Konzentrationen, die niedriger sind, als die uns umgebende Luft. Allerdings gibt es immer noch einige Probleme, und zwar mit den sehr kleinen Partikeln, die derzeit nicht von den Vorschriften erfasst werden.

_Hauptsächlich aus zwei Gründen können diese Partikel die menschliche Gesundheit beeinträchtigen: Zum einen, weil sie sehr tief in die Lunge, sehr tief in in den Körper eindringen können, was natürlich schädliche Auswirkungen haben könnte. Darüber hinaus bieten sie aufgrund ihrer sehr geringen Größe eine sehr große Oberfläche, auf der andere Stoffe, Schadstoffe, anhaften können und auf diesem Weg in die Lunge kommen können."
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