Eilmeldung

Eilmeldung

Nahostkonferenz: Pence kritisiert europäische Partner

Nahostkonferenz: Pence kritisiert europäische Partner
Schriftgrösse Aa Aa

Die USA haben die Europäer eindringlich aufgefordert, das Atomabkommen mit dem Iran fallen zu lassen. Auf der Nahostkonferenz in der polnischen Hauptstadt Warschau beklagte US-Vizepräsident Mike Pence die fehlende Unterstützung von Deutschland und anderen Verbündeten:

"Traurigerweise haben sich einige unserer führenden europäischen Partner alles andere als kooperativ gezeigt. Sie haben sogar versucht, unsere Sanktionen zu untermauern."

Der Gastgeber, der polnische Außenminister, Jacek Czaputowicz, stimmte Pence zu, versuchte es dann aber mit versöhnlichen Worten:

"Wir wollen eine positive Zukunft für die gesamte Region planen. Ich hoffe, diese Konferenz wird dazu beitragen, und wir hoffen auf weitere Treffen, um die Lage in Nahost zu verbessern."

Die USA warfen dem Iran vor, der größte Geldgeber für Terrorismus weltweit zu sein, einen neuen Holocaust zu befürworten und Israel von der Landkarte tilgen zu wollen.

Der Iran, Russland und die Palästinenser waren nicht zu der Konferenz gekommen.

Der politische Analyst Michal Chorosnicki meint: "Egal, was bei dieser Konferenz herauskommt, der Iran und seine Unterstützerstaaten werden es negativ auslegen, als einen Versuch der anderen, den Iran zu dominieren."

Die Konferenz ging mit verhärteten Fronten zu Ende.