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Kaschmir-Konflikt: Indien und Pakistan sperren Luftraum

Kaschmir-Konflikt: Indien und Pakistan sperren Luftraum
Copyright REUTERS/Danish Ismail
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Von Euronews mit dpa reuters
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Indien hat den zivilen Flugverkehr in der Kaschmir-Region gestoppt, Pakistan sogar landesweit. In dem Konflikt wurdenMaschinen der Luftwaffen beider Länder abgeschossen.

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In Kaschmir eskaliert die Lage. Das indische Außenministerium bestätigte den Abschuss einer "Maschine" der Luftwaffe auf indischem Gebiet. Indische Abfangjäger hätten zuvor einen pakistanischen Luftangriff vereitelt und ein pakistanisches Flugzeug abgeschossen.

Ein pakistanischer Militärsprecher hatte zuvor erklärt, Pakistan habe in seinem Luftraum zwei indische Flugzeuge abgeschossen. Eines davon sei auf indischem Gebiet der Kaschmirregion niedergegangen, das andere auf pakistanischem Gebiet. Zwei indische Piloten seien festgenommen worden, sagte Generalmajor Asif Ghafoor von der pakistanischen Luftwaffe:

"Es handelt sich nicht um Vergeltung, sondern um eine Demonstration unserer Fähigkeit und Kapazität. Innerhalb unserer Verantwortung als Staat haben wir ein gewisses Potenzial...Wir wollen keine Eskalation. Es liegt jetzt an Indien, den von uns vorgeschlagenen Weg zu nehmen und sich an die Anforderung in dieser Region zu halten, den Frieden."

Beide Länder sperren Luftraum

Indien hatte bereits den kommerziellen Luftverkehr im Bundesstaat Jammu und Kaschmir eingestellt. Pakistan zog jetzt mit einer landesweiten Sperrung des Luftraums nach.

Die Eskalation des Kaschmir-Konflikts entzündete sich nach der Attacke der indischen Luftwaffe auf ein mutmaßliches Terrorcamp in Pakistan am Dienstag. Nach pakistanischen Angaben kam dabei niemand ums Leben. Die indische Regierung sprach von zahlreichen Todesopfern die zu einer islamistischen Terrorgruppe gehörten. Diese hatte sich zu einem Autobombenanschlag am 14. Februar bekannt. Bei dem Anschlag waren im indischen Teil Kaschmirs 40 indische Sicherheitskräfte getötet worden. Indien machte Pakistan für das Attentat verantwortlich, Pakistan wies den Vorwurf zurück.

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