Nordkorea plant mutmaßlich Raketentest
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Nordkorea plant mutmaßlich Raketentest

Von Euronews
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Auf Satellitenbildern wollen Experten in den USA Hinweise darauf erkennen, dass Nordkorea wieder Raketen testen will. Gerade erst war ein Treffen zwischen Kim und Trump ergebnislos zu Ende gegangen.

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Auf Satellitenbildern mehrerer Einrichtungen in Nordkorea sehen Experten jedenfalls Hinweise darauf, dass sich das Land auf weitere Waffentests vorbereitet. Die Erkenntnisse betreffen Anlagen zum Bau sowie zum Test von Raketen. US-Experten glauben, darauf rasche Bautätigkeiten zu erkennen.

Im vergangenen Jahr hatte Nordkorea die Anlagen teilweise abgebaut, nachdem sich US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un getroffen hatte. Zuletzt war aber ein Treffen der Beiden Ende Februar erfolglos zu Ende gegangen. Kim hatte dabei ein Ende eines Großteils der Sanktionen gegen sein Land gefordert, während Trump die Aufgabe des nordkoreanischen Atomprogramms verlangte.

Frauen machen Propaganda

Unterdessen erreichen uns Bilder der französischen Nachrichtenagentur AFP aus dem abgeschotteten Nordkorea. Sechs Tage die Woche gehen hier Propagandatruppen auf die Straße.

Die Frauen der Sozialistischen Frauenunion haben sich auf einem großen Platz versammelt, im Hintergrund das noch nicht eröffnete Hotel Ryugyong, eine riesige, unwirklich in den Himmel wachsende Pyramide. Die Frauen tragen rote Jacken, schwenken rote Fähnchen und tragen mit Trommeln patriotische Lieder vor. Tag für Tag schwören sie die Bevölkerung auf die Treue gegenüber Land und Regierung einzuschwören.

"Wir machen diese Propaganda, um unseren Marschall zu erfreuen, der von seinen Reisen in die Hauptstadt zurückkehrt", sagt die 47 Jahre alte Kim Chun Hui. Man werde nicht müde, diese Pflicht zu erfüllen und sei stolz darauf.

Hervorgegangen sind die patriotischen Aufmärsche aus dem "70-Tage-Kampf" und dem "200-Tage-Kampf", wirtschaftlichen Zielen, zu deren Erreichen die Regierung vor drei Jahren aufgerufen hatte. Diese "Kämpfe" sind zwar beendet, die Frauen gehen aber weiterhin an mehreren Orten in der Hauptstadt ihrer Propagandaaufgabe nach.

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