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Weltweite Schülerproteste für das Klima

Weltweite Schülerproteste für das Klima
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Von Washington bis Madrid, von Kapstadt bis Köln. Bei einem weltweiten Aktionstag haben Hunderttausende Schüler für mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz demonstriert. Kundgebungen unter dem Motto "Fridays For Future" gab es in fast allen europäischen Metropolen, darunter in Rom, Paris, London, Wien sowie in Kopenhagen und Stockholm.

Die Kernforderungen sind ein schnelles Aus für die klimaschädliche Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, keine Subventionen mehr für diese "dreckigen" Energieträger und mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus Windkraft und Sonne.

"Wenn Menschen die Erde zerstören, wäre ich damit einverstanden, wenn sie sie für die Menschen zerstören würden. Aber es gilt für jedes Leben auf der Erde, auch Eisbären beispielsweise. Es betrifft jede Spezies und sie können nichts dagegen tun. Der einzige, der etwas tun kann, ist der Mensch".

"Ich finde es sehr schön, dass Jugendliche diese Bewegung begonnen haben. Sonst nimmt uns niemand ernst, aber diesmal machen wir unsere Stimme wirklich hörbar und ich denke, das ist wirklich einzigartig".

Symbolfigur der globalen Protestwelle ist die 16-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit August 2018 immer freitags für einen beherzteren Kampf gegen den Klimawandel demonstriert statt zur Schule zu gehen. Sie ist inzwischen zu einer Ikone für Klimaschützer rund um die Welt geworden.

Unterstützung bekommt die Bewegung auch aus anderen Generationen. So haben rund 20 000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Stellungnahme unterzeichnet, um dem Anliegen der Klimabewegung Nachdruck zu verleihen.