EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Mexiko fordert Entschuldigung von Spanien

Mexiko fordert Entschuldigung von Spanien
Copyright Oficina de Prensa de AMLO/vía Reuters
Copyright Oficina de Prensa de AMLO/vía Reuters
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador fordert von Spanien und dem Vatikan, sich für die spanische Eroberung und die Unterwefung idigener Völker im 16. Jahrhundert zu entschuldigen.

WERBUNG

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador bestreitet, dass sein Brief an den spanischen König die Beziehungen beider Länder vergiftet habe.

Obrador hatte sowohl Felipe VI. als auch den Papst gebeten, sich für die spanische Eroberung und die Unterwerfung indigener Völker im 16. Jahrhundert zu entschuldigen.

Die spanische Regierung lehnte eine Entschuldigung ab und bedauerte, dass Obrador den Inhalt des Schreibens veröffentlicht habe.

Spanien habe das Land mit "Schwert und Kreuz" erobert

Obrador hingegen besteht weiterhin auf ein Einlenken Spaniens. Er sagte auf einer Pressekonferenz:

"Wir halten diese Vorgehensweise für richtig, um eine Annäherung unserer Völker zu erreichen und mit Demut zu handeln."

2021 solle ein Jahr der "historischen Aussöhnung" werden - 500 Jahre nach der Eroberung Mexikos und 200 Jahre nach der mexikanischen Unabhängigkeit von Spanien. Obrador wolle sich ebenfalls für Verbrechen an indigenen Völkern und anderen Minderheiten nach der Unabhängigkeit Mexikos entschuldigen.

Die spanische Regierung hingegen teilte mit, die Ankunft der Spanier vor 500 Jahren könne aus heutiger Sicht nicht beurteilt werden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

#EUroadtrip: Arbeitslosigkeit, Separatisten und Rechtsextremismus beschäftigen Spanien

Venezuela-Krise: USA unterstützen Guaido, Mexiko warnt vor Gewalt

Massentourismus im spanischen Mykonos: Binibeca Vell schränkt Besuche ein