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Nach US-Boykott: Google sperrt Android für Huawei

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Nach US-Boykott: Google sperrt Android für Huawei
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Nachdem die US-Regierung Huawei auf die schwarze Liste gesetzt hat, schränken Google und andere amerikanische Technologiekonzerne ihre Zusammenarbeit mit dem chinesischen Netzausrüster und Smartphone-Anbieter ein.

Der Google-Mutterkonzern Alphabet habe die Bereitstellung von Hardware und einiger Software-Dienste eingestellt, hieß es am Sonntag aus firmennahen Kreisen. Das betrifft auch das Mobil-System Android.

Google erklärte am Montag, man halte sich an die Anordnungen der US-Regierung und prüfe die Folgen. Für User bestehender Huawei-Smartphones werde es keine Einschränkungen bei der Nutzung der App-Download-Plattform Google Play und der Sicherheitsfunktion Google Play Protect geben.

Chipkonzerne wie Qualcomm, Broadcom und Xilinx ihren Mitarbeitern mitgeteilt, dass Huawei bis auf weiteres nicht beliefert werde. Auch der deutsche Konzern Infineon hat Lieferungen von US-Produkten an Huawei eingestellt.

Robert Halver (Baader Bank): "Der deutsche Chip-Hersteller Infineon ist sehr stark in den USA vertreten und wir wissen es, dass die USA ja einen Boykott gegen Huawai, den chinesischen Dienstleistungsanbieter bei Netzwerkausrüstung ausgerufen hat. Man möchte auf keinen Fall seitens Infineon sich das Geschäft nun in den USA jetzt schlecht machen lassen. Das ist man eher bereit, Huawai auf die schwarze Liste zu setzen."

Huawei betonte, alle bereits verkauften oder in Lagern vorgehaltenen Telefone würden weiterhin mit Sicherheitsupdates und Diensten versorgt.