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Streit mit USA: Mexiko kündigt mögliche Zugeständnisse an

Streit mit USA: Mexiko kündigt mögliche Zugeständnisse an
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Im Streit um illegale Einwanderung in die USA hat Mexikos Präsident Andres Manuel López Obrador mögliche Zugeständnisse angekündigt. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag damit gedroht, alle Importe mit fünf Prozent Sonderzöllen zu belegen, sollte Mexiko nicht wirksame Grenzschutzmaßnahmen einführen. Der Konflikt soll am Mittwoch bei einem Treffen der Außenminister beider Länder besprochen werden.

Sein Land sei bereit, bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze zu helfen, solange keine Menschenrechte verletzt werden, so López Obrador in Veracruz. Doch man werde sich nicht scheuen, sich notfalls auch an internationale Instanzen zu wenden. "Wir denken, dass das nicht nötig sein wird, dass wir durch Dialog eine gute Einigung erzielen können. Und wir wollen weiterhin eine gute Beziehung zu den Vereinigten Staaten.“

US-Medien zufolge setzte sich Trump mit seiner Drohung gegen Mexiko explizit gegen Berater im Weißen Haus durch. Die US-Handelskammer warnte bereits vor einer Verteuerung der Importe. Dies sei "genau die falsche Entscheidung", so Kammerchef Neil Bradley.

Auf Twitter schrieb der Präsident, steigende Zölle würden dazu führen, dass die Autoindustrie in die USA zurückkehre:

Die USA kritisieren, dass Hunderttausende Menschen von Mexiko aus illegal in die Vereinigten Staaten eindringen.