Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Roma-Zirkus kämpft ums Überleben

Roma-Zirkus kämpft ums Überleben
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Vor über 20 Jahren gründeten Alexandre und Délia ihren Cirque Romanès. In ihren Augen der einzige Romazirkus der Welt. Sie sind schon in der ganzen Welt aufgetreten. Bei der Weltausstellung 2010 in Shanghai und beim Universal Forum of World Cultures 2004 in Barcelona haben sie Frankreich vertreten.

Seit vielen Jahren beziehen sie ihr Winterlager im schicken 16. Arrondissement von Paris. Normalerweise beginnen sie Ende Mai mit ihrer Tour durch verschiedene Städte Frankreichs. Früher war es jedoch einfacher, mit ihrer Show zu reisen, sagt Alexandre Romanès:

"Im Moment ist es schwierig für uns - als Roma-Zirkus - Aufführungsorte in den Städten zu finden. Wir stecken in gewisser Weise fest. Ich denke, und ich bin überzeugt und habe auch Beweise, dass es das Wort 'Roma' ist, was uns Schwierigkeiten bereitet."

Schon mehrmals wurde ihr Wintercamp in Paris zerstört. Fenster gingen zu Bruch, elektrische Anlagen wurden zerrissen.

Der Zirkus wartet immer noch in Paris auf die Erlaubnis für dieses Jahr, seine Show in ganz Frankreich präsentieren zu können.

Für Freitag, den 14. Juni haben sie den ´berühmten Flamenco-Tänzer Amador Rojas und Karime Amaya, die Nichte von Carmen Amaya, eine der größten Flamenco-Künstlerinnen Spaniens, in ihr Zirkuszelt nach Paris eingeladen.