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Abschied mit Stil: der wohl letzte Life Ball in Wien

Abschied mit Stil: der wohl letzte Life Ball in Wien
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Reuters / LEONHARD FOEGER
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Schräg, schrill und bewegend - so war er, der wohl der letzte Life Ball in Wien. Nach 26 Jahren verabschiedet sich eines der größten europäischen Wohltätigkeitsfeste zugunsten der Aidshilfe - aber bitte mit Stil.

Organisator und Mitgründer Gery Keszler hatte im Mai mitgeteilt, das Event könne künftig mangels Sponsoren und Spender nicht mehr finanziert werden. Auf der finalen Gala kämpfte er sich mit tränenerstickter Stimme durch seinen Text.

"So lasst uns heute alle noch helfen und handeln. Und wir werden ein bisserl weinen und wir werden ganz viel lachen. Und einmal mehr werden wir das Leben finden 'Somewehere over the Rainbow' oder Behind the Rainbow in aller Ernsthaftigkeit und Fröhlichkeit, in aller Zerrissenheit und Ganzheit, in aller Zerbrechlichkeit und Vollkommenheit, die der Life Ball hat."

Tausende Menschen waren auch diesmal auf dem Rathausplatz mit dabei, nicht ganz so ausgelassen, wie sonst.

"Ich werde traurig sein, den Gery nicht mehr zum Life Ball hier dabei zu haben", sagt Ballbesucher Henrik. "Es geht um die Sache ansich. Wir brauchen diese Spenden weiterhin für die AIDS-Kranken und ich hoffe, dass die Stadt Wien das in die Hand nimmt und die Rechte abkauft, dass wir weiterhin ne tolle Party feiern können zugunsten der AIDS-Hilfe. was ganz arg wichtig ist."

Ein bisschen Hoffnung gibt es also auf eine Fortsetzung des Life Balls, der seit seiner Gründung 1993 30 Millionen Euro Spenden eingenommen hat. Grund genug bis ans Ende des Regenbogens zu tanzen mit Stars wie Dita von Teese, Katie Holmes oder Conchita Wurst.