Silk Way Rallye 2019 - Nasser Al-Attiyah ist nicht zu stoppen

Silk Way Rallye 2019 - Nasser Al-Attiyah ist nicht zu stoppen
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Die heutige Etappe der Silk Way Rallye war für die Teilnehmer eine besondere Herausforderung. Viele Fahrer verirrten sich auf dem Weg von Mandalgobi nach Dalandsadgad, im Süden der Mongolei, dadurch ist die Wertung ziemlich durcheinandergeraten.

Paulo Goncalves hatte einen schweren Motorschaden und ist aus dem Wettbewerb geschieden. Eine Gruppe von Fahrern, darunter die beiden Brüder Benavides und alle drei Quadfahrer verirrten sich kurz nach dem Start und mussten umkehren.

Der Spanier Oriol Mena gewann die Tagesetappe in der Bikewertung. Der Brite Sam Sunderland kam als Vierter ins Ziel, führt aber weiter die Gesamtwertung an.

Auch Nasser Al-Attiyah hatte Navigationsprobleme und kam von der Strecke ab. Denis Krotov führte das Rennen bis 10 Kilometer vor der Ziellinie an, bis ihn ein Reifenschaden zum Halten zwang. Am Ende fuhr er auf Platz 38.

Nasser Al-Attiyah sicherte sich erneut den Tagessieg und führt in der Gesamtwertung nun mit 40 Minuten vor dem Chinesen Liu Kun.

In der Truckkategorie gewann Siarhey Viazovich vor Anton Shibalov nach gut zwei Stunden fahrt, mit 27 Sekunden Vorsprung.

Sergey Karginov hatte einen Reifenschaden und kam als Fünfter ins Ziel. Er liegt gut 23 Minuten hinter dem Führenden.