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Arbeitslosigkeit in Griechenland: Verbessert, aber immer noch hoch

Arbeitslosigkeit in Griechenland: Verbessert, aber immer noch hoch
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Die Arbeitslosigkeit in Griechenland sinkt, bleibt aber im europäischen Vergleich hoch. Den Zahlen des nationalen Statistikamtes in Athen zufolge lag die Arbeitslosenquote im Mai bei 17,2 Prozent.

Gewertet wird die Entwicklung als Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Erholung in Griechenland voranschreitet. Im September 2013 war mit einer Arbeitslosenquote von 27,8 Prozent der Höchststand erreicht worden.

Von den europäischen Mittelwerten ist Griechenland aber noch ein gutes Stück entfernt: Im Euroraum lag die Arbeitslosenquote im Juni bei 7,5 Prozent, in der Europäischen Union insgesamt bei 6,3 Prozent.

Ein Drittel der jungen Griechen ohne Anstellung

Betrachtet man aber die griechischen Zahlen im Jahresvergleich, zeigt sich ein deutlicher Rückgang.

euronews-Reporter Ioannis Karagiorgas kommentiert: „Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland ist im Mai auf den niedrigsten Stand seit dem Beginn der Krise gesunken. Trotzdem hat immer noch mehr als ein Drittel der jungen Griechen keinen Arbeitsplatz.“

33,8 Prozent der griechischen Bevölkerung zwischen 15 und 24 Jahren waren im Mai arbeitslos gemeldet - rund fünf Prozentpunkte weniger als noch im Vorjahreszeitraum.

Im August 2018 liefen die internationalen Finanzhilfen für Griechenland aus. Zuvor hatte das Land acht Jahre lang unter dem Euro-Rettungsschirm gestanden. Vergünstigte Kredite in Höhe von 289 Milliarden Euro waren an Griechenland geflossen.