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Riesiger, schwimmender Bimsstein kann Great Barrier Reef retten

Riesiger, schwimmender Bimsstein kann Great Barrier Reef retten
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Im Pazifik ist ein riesiger, schwimmender Bimsstein entdeckt worden. Er ist 150 Quadratkilometer groß, das entspricht etwa 20.000 Fußballfeldern, und steuert auf die australische Küste zu.

Das poröse, glasiges Gestein ist nach einem Unterwasservulkanausbruch entstanden und stellt weder eine Gefahr für Mensch noch für die Küste dar, ganz im Gegenteil: Wissenschaftler von der Universität in Queensland sagen, dass der Bimsstein helfen kann, das kranke Great Barrier Reef wiederherzustellen. Denn einige der Milliarden Bimssteinstücke tragen neue Korallen mit sich.

Im Pazifik: Ein schwarzer Bimsstein-Teppich bis zum Horizont

Scott Bryan, Professor an der Universität Queensland: "Es wären Milliarden und Millionen von Organismen, die ein neues Zuhause finden und die bestehende Populationen ergänzen würden. Sie hat in den letzten Jahren unter Korallenbleichen und insbesondere Wirbelstürmen gelitten. Es würde der Population einen zusätzlichen Schub geben und helfen, das Riff wieder aufzufüllen und aufzubauen."

Erst im vergangenen Monat hat die australische Regierung den Gesundheitszustand des Great Barrier Reefs herabgestuft. Es hat bereits die Hälfte seiner Korallen verloren.

Das Bimsstein-Floß bricht auf seiner Reise nach Australien in viele kleine Stücke, was die Chancen erhöht, am Riff verteilt zu werden, wenn es im nächsten Jahr dort ankommt.