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Nach 4 Anläufen: Buckelwal Timmy an Strand geholt – doch Gefahr ist noch nicht vorüber

Nach 4 Anläufen: Buckelwal Timmy an Strand geholt – doch Gefahr ist nicht vorüber
Nach 4 Anläufen: Buckelwal Timmy an Strand geholt – doch Gefahr ist nicht vorüber Copyright  Copyright KI-generiertes Symbolbild
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Von Diana Resnik
Zuerst veröffentlicht am
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Nach 4 Anläufen endlich geschafft: Buckelwal Timmy liegt jetzt am Strand von Anholt. Bis Donnerstag soll er hier bleiben. Dann beginnt die sechsstündige Obduktion – direkt vor Ort. Doch die Gefahr ist noch nicht vorüber.

Nach vier Anläufen ist das tonnenschwere Kadaver von Buckelwal Timmy endlich an den Strand der dänischen Küste auf der Insel Anholt gezogen worden.

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Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden – offenbar ohne Zwischenfälle.

Die Gefahr ist noch nicht vorüber

Die Bergung galt als heikel: wegen der Explosionsgefahr. Kiloschwere Fleischbrocken drohten dann, durch die Luft zu fliegen – mit tödlichem Ausgang für die betroffenen Menschen. Außerdem besteht für jeden, der sich Timmys Kadaver nähert, die Gefahr, sich mit Krankheiten, Viren oder Bakterien anzustecken.

Nun liegt Timmy am Strand von Anholt, abgesperrt mit Flatterband. Bis Donnerstag soll er hier bleiben. Dann beginnt die sechsstündige Obduktion – direkt vor Ort.

Das Ziel: die Todesursache klären. Bisher wurde angenommen, dass ein Fischernetz Timmys Tod verursachte. Das sagt zumindest auch der dänische Biologe Peter Teglberg Madsen, der zu den führenden Walforschern seines Landes zählt.

"In den Lungen können wir feststellen, ob der Wal ertrunken oder erstickt ist, wovon ich ausgehe", sagte Tegelberg dem Spiegel.

Der Biologe kritisierte das Vorgehen bei der Rettung von Timmy und nannte es ausdrücklich Tierquälerei. Der Wal sei "offensichtlich" krank und geschwächt. Wenn ein Wal mehrmals strandet, sei er in der Regel schwer krank. "Er hatte sich in einem Netz verfangen, wahrscheinlich konnte er also nichts fressen und war geschwächt", so Tegelberg. "Der Wal war dem Tod geweiht."

Doch statt einander Vorwürfe zu machen, rät der Experte, lieber etwas gegen die Fischernetze in der Ostsee zu unternehmen. Jeder könne sich engagieren, indem er Geld an Umweltschutzorganisationen spende oder politisch oder ehrenamtlich tätig werde.

Die Obduktion am Donnerstag soll öffentlich stattfinden. Presse und Schaulustige dürfen zusehen – mit Abstand.

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