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Draghi verabschiedet: "Lieber Mario"

Draghi verabschiedet: "Lieber Mario"
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Presidential Palace/ Reuters
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Mit viel Lob ist der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi verabschiedet worden. Alle waren sich einig, Draghi sei ein echter Europäer. Es gab "standing ovations". Viele begannen ihre Reden mit den Worten "Lieber Mario". Die deutsche Kanzlerin sprach sogar Englisch und zitierte die wichtigen Worte Draghis aus dem Jahr 2012: "Die EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles zu tun, was nötig ist, um den Euro zu retten."

Auch Frankreichs Präsident Emanuel Macron nahm darauf Bezug. "Alles zu tun..., diese drei Worte standen dafür, dass der Euro mit Finanzmärkten fertig wurde, die als unbezwingbar galten."

Draghis Machtwort stabilisierte die Eurozone in der schwersten Krise ihrer jungen Geschichte.

Draghis Nachfolgerin Christine Lagarde erklärte, allen sei klar, dass Draghi ein geeintes Europa und das Wohl der Europäer wirklich am Herz lagen.

Der scheidende EZB-Präsident selbst betonte: "Zusammenzuarbeiten, nur so schützen wir unsere Interessen in der Welt, nur so können wir dem Druck von außen Stand halten, und in der Finanzwelt mitreden und unsere Standards umsetzen. Souveränität zu teilen, heißt sie zu stärken."

Zum 1. November löst die Französin Christine Lagarde den 72-Jährigen an der Spitze der Notenbank ab. Die EZB bekommt damit erstmals eine Chefin.

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