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"Chinesischer Drache": Peking pumpt mehr Geld nach Griechenland

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"Chinesischer Drache": Peking pumpt mehr Geld nach Griechenland
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China baut seine wirtschaftliche Position in Griechenland aus. Während eines Besuchs in Athen unterzeichneten Präsident Xi Jinping und Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis 16 Abkommen in den Bereichen Handel, Energie und Finanzen. So soll etwa ein neuer Containerterminal für den Schiffsverkehr gebaut werden.

"Zwei der Abkommen betreffen die Umsetzung neuester Entwicklungen im Hafen von Piräus und zwar durch den chinesischen volkseigenen Betrieb Cosco. Dieser Hafen, so der Gast aus China, sei der Kopf des Drachens - also der Brückenkopf der Milliardeninitiative Neue Seidenstrasse nach Europa", so euronews-Korrespondentin Nicoleta Drougka in Athen.

Regierungschef wittert nach Krisenjahren neue Chancen

Kyriakos Mitsotakis sieht die Vorteile auch auf Seiten Athens: "Wir bauen eine Straße zu einer breiten Allee aus. Ich kann meine Freude darüber nicht verbergen. Denn jetzt, da unser Land wieder wächst und eine Führungsrolle einnimmt - nicht nur in unserer weiteren Nachbarschaft sondern auch in Europa - werden wir nicht nur Partner sein, sondern unsere Ziele gemeinsam stecken."

Der Gast, Chinas Staatspräsident und Generalsekretär der Kommunistischen Partei seines Landes, Xi Jinping, sprach gar von einer "natürlichen Partnerschaft": "Wir wollen die Transitrolle von Piräus stärken und die Kapazitäten der chinesisch-europäischen Expressverbindungen seeseitig und landseitig ausbauen."

Größter Hafen Griechenlands in chinesischer Hand

Die Chinesen haben bereits vor Jahren den Hafen von Piräus übernommen, die größte Investition im krisengebeutelten Griechenland seit Jahrzehnten. In Asien, Europa und Afrika investiert Peking in strategisch wichtige Umschlagplätze zur Schaffung eines internationalen Handelnetzes.

Xi Jinping traf während seines Besuches den griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos und legte einen Kranz in Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkieges nieder.