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Neuer Klimaschutz-Index: Schweden auf Platz 1, USA sind Letzter

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Neuer Klimaschutz-Index: Schweden auf Platz 1, USA sind Letzter
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Bei der UN-Klimakonferenz in Madrid ist der aktuelle Klimaschutz-Index vorgestellt worden.

Demnach kann die Hälfte der rund 60 Länder, die für 90 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich sind, einen Rückgang ihrer Emissionen verzeichnen. Laut Klimaschützer gibt es aber kein Land, das mit der Note "sehr gut" abschneidet.

Der politische Geschäftsführer der Umweltorganisation Germanwatch, Christoph Bals sagte, dass man die ersten drei Plätze immer noch unbesetzt lasse, weil kein Land in der Lage sei, das Ziel von 1,5 Grad zu erreichen.

Spitzenreiter bleibt demnach Schweden, gefolgt von Dänemark und Marokko. Schlusslicht sind erstmals die USA - direkt hinter Saudi-Arabien und Taiwan. Deutschland machte zwar vier Plätze gut und landete auf Rang 23, liegt aber noch hinter Staaten wie Indien oder Brasilien.

Laut Klimaforscher hat besonders die jüngere Generation im Jahr 2019 mit großen Demonstrationen den Druck auf die Regierungen erhöht - vor allem in den Industrieländern.

Laut einer Umfrage von Amnesty International sorgen sich Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren am meisten um den Klimawandel, gefolgt von zunehmender Umweltverschmutzung.

Der Klimaschutz-Index bewertet die Bemühungen der Staaten im Kampf gegen die Erderwärmung.

Der Bericht wird von der deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch in Zusammenarbeit mit dem Climate Action Network (CAN) und dem New Climate Institute herausgegeben.