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Ab 2020 gelten neue Richtlinien für Autos in der EU

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Ab 2020 gelten neue Richtlinien für Autos in der EU
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Grenzwert für CO2 wurde gesenkt

Ab dem 1. Januar gelten für Autobauer in der EU neue Richtlinien. Bei Verstößen drohen saftige Strafen. Unter anderem wurde der Grenzwert für den CO2-Ausstoß gesenkt.

Künftig dürfen neuen Personenwagen in Europa im Schnitt maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Im Moment liegt die Grenze bei 130 Gramm.

Laut dem Verband der Automobilindustrie ist das CO2-Ziel für Pkw in der EU das weltweit strengste. Sollten die Autobauer die Ziele verfehlen, kommen ab 2021 mögliche Strafzahlungen von 32 Milliarden Euro auf sie zu - alle Hersteller zusammengerechnet.

Autos könnten teurer werden - Arbeitsplätze in Gefahr?

Das würde zum einen bedeuten, dass Autos teurer würden. Und vielfach könnten Stellen abgebaut werden. Erst jüngst kündigte Auto an, in den kommenden fünf Jahren in Deutschland 9500 Arbeitsplätze zu streichen. Dadurch sollen 6 Milliarden Euro für Elektromobilität und Digitaltechnologie freiwerden, heißt es.

Deutschland will die Prämien für den Kauf von Elektroautos erhöhen. Die bestehenden Zuschüsse werden bis Ende 2025 verlängert. Die Kaufprämie soll bei E-Autos bis zu einem Nettopreis von 40.000 Euro von 4000 auf 6000 Euro erhöht werden.

Solche Zuschüsse gibt es auch in anderen EU-Ländern, sie fallen ganz unterschiedlich aus. Dasselbe gilt für die Verkäufe.

Klassische Verbrenner immer noch weit vorn

Der Europäische Automobilherstellerverband weist darauf hin, dass der Anteil von PKW mit alternativen Antrieben trotz gestiegener Verkaufszahlen immer noch fünfmal niedriger ist als der klassischer Verbrenner.

Im drittel Quartal dieses Jahres gingen die Verkäufe von Benzinern fast um 60 Prozent nach oben, Dieselautos waren weniger gefragt, bei E-Autos ging es um rund 11 Prozent nach oben.

Und das Marktforschungsunternehmen IHS Markit erwartet keinen großen Durchbruch. 2025 werden Markit zufolge nur rund 10 Prozent der weltweiten Verkäufe auf E-Autos entfallen, 2030 sind es demnach knapp 15 Prozent.

Die Situation in Europa könnte im weltweiten Vergleich also eine Ausnahme sein.

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