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Schatten über Karneval in Venedig: Besucher bleiben weg

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Schatten über Karneval in Venedig: Besucher bleiben weg
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Freier Blicke auf den Canale Grande, entspanntes Flanieren auf dem Markusplatz: Statt Massenandrang liegt in diesem Jahr ein Hauch von entspannter Exklusivität über dem Karneval in Venedig.

Zu Beginn des Mummenschanzes hat Bürgermeister Luigi Brugnaro sogar an Urlauber appelliert, nach dem verheerenden Hochwasser vom November die Lagunenstadt wieder zu besuchen.

Leidenschaftliche Karnevalisten wie der aus Spanien angereiste Ricardo Acera haben den Startschuss natürlich nicht verpasst: "Während des Karnevals spürt man die Bedeutung der Masken. Es bringt Spaß, durch die Straßen zu laufen und sich ein paar Tage wie ein Venezianer zu fühlen."

Handgefertigte Masken

Ausgefallene und handgefertigte Masken sind eines der Aushängeschilder des Karnevals in Venedig.

Das Traditionsgeschäft Ca` Macana ist darauf spezialisiert und bietet auch Kurse zum Selbermachen an. Das Pappmaschee muss zwölf Stunden trocknen, bevor es bemalt und verziert werden kann. Der Durchschnittspreis liegt bei 45 Euro.

Besucher bleiben weg

Am 12. November hatte eine Flut fast fast das ganze historische Zentrum heimgesucht. Tagelang standen weite Teile Venedigs unter Wasser. Seitdem klagt die Unesco-Stadt nicht mehr über Massentourismus, sondern über massiven Buchungsrückgang und Falschinformationen.

Bürgermeister Brugnaro versicherte: "Die Stadt ist komplett wiederhergestellt, sie ist schöner als vorher." Man könne noch in letzter Minute Hotelzimmer buchen, was normalerweise zur Karnevalszeit nicht möglich sei.

Der Karneval in Venedig endet am 25 Februar.