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Rendez vous, die europäische Kulturschau: Picasso, Indigene und feministischer Surrealismus

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Rendez vous, die europäische Kulturschau: Picasso, Indigene und feministischer Surrealismus
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Surrealistinnen

Unser erster Ausflug geht nach Frankfurt. Die Ausstellung "Fantastische Frauen" zeigt den Beitrag von Frauen zum Surrealismus. Anders als die männlichen Vertreter dieser Kunst stellen sie in ihren Arbeiten die bestehenden Rollenverteilungen in Frage und suchen nach neuen Formen weiblicher Identität. Etwa 260 eindrucksvolle Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Filme von 34 internationalen Künstlerinnen sind in der Schirn Kunsthalle zu sehen, noch bis 24. Mai.

Indigene Kultur

Die Brasilianerin Claudia Andujar ist nicht nur Fotografin, sondern auch Aktivistin. Mit ihren Fotos will sie die Kultur der Yanomami schützen, eine der größten indigenen Gruppen im brasilianischen Amazonasgebiet. Seit dort Gold gefunden wurde, ist deren Lebensweise in Gefahr. Die Retrospektive ist in der Fondation Cartier in Paris noch bis 10. Mai zu sehen.

Raphaels Wandteppiche

In der Sixtinischen Kapelle sind erstmals seit Jahrhunderten zehn Wandteppiche des Renaissancekünstlers Raphael gleichzeitig zu sehen. Anlass ist der 500. Todestag Raphaels. Die Wandteppiche hatte Papst Leo X. in Auftrag gegeben, ausgeführt hat Raphaels Designs Pieter van Aelst in Brüssel. Die Ausstellung endet am Sonntag.

Das Lamm

Jan van Eyck war einer der größten Maler seiner Epoche. Eine Retrospektive in Gent, Belgien, zeigt auf, wie seine Kunst den Weg zur Renaissance ebnete. Gezeigt werden unter anderem die äußeren Panele des "Genter Altars", dessen restaurierte Darstellung des Lamms, ein Symbol für Christus, kürzlich durch die Medien und das Internet ging. Außerdem haben die Kuratoren einige Werke moderner Kunst ausgewählt, um van Eycks Arbeiten in einen historischen Kontext zu setzen. Die Ausstellung ist bis Ende April im Museum der Schönen Künste in Gent zu sehen.

Picassos Papier

Wissen, Sie, dass der spanische Kubist Pablo Picasso Papier mochte? Eine Ausstellung in der Royal Academy of Arts in London zeigt seine Werke auf und mit Papier. Gefaltet, angebrannt, Papier bleibt bei Picasso nicht nur zweidimensionales Medium zum Zeichnen. Die Ausstellung läuft bis 24. April.

Mehr Kultur aus ganz Europa gibt es in der nächsten Ausgabe von Rendez-Vous auf Euronews.