Eilmeldung
This content is not available in your region

Dienst trotz Krise bei der Müllabfuhr - doch manche haben Angst

euronews_icons_loading
Müllmänner in Brüssel bei der Arbeit
Müllmänner in Brüssel bei der Arbeit   -   Copyright  Euronews
Schriftgrösse Aa Aa

Einer der Berufe, die nach wie vor ihren Dienst an der Frontlinie verrichten, ist die Müllabfuhr.

Ihre Mission: zu verhindern, dass aus der Gesundheitskrise eine Hygienekrise wird.

Die Müllbeseitigung ist dabei kritisch, doch nicht alle fühlen sich sicher.

In Brüssel hat sich seit Beginn der Krise jeder fünfte Mitarbeiter krank geschrieben.

Das sei nicht nicht jedermanns Sache. Die Menschen hätten angst, auch viele seiner Kollegen, vor allem die mit Kindern. Es sei nicht leicht, aber man mache die Arbeit.

Die belgischen Behörden zusammen mit den Gewerkschaften einigten sich auf einen Plan, um die Risiken so gering wie möglich zu halten.

Denn Müllmänner kommen mit potenziell kranheitserregenden Materialien in Kontakt.

Die Arbeitszeiten der Müllmänner wurden gekürzt und zusätzliche Hygienemaßnahmen in den Lastwagen angeordnet.

Der Arbeitsrhythmus habe sich geändert. Statt drei volle Fuhren würden jetzt nur noch zwei pro Tag bewältigt, so Michel Piersoul von der Gewerkschaft der Brüsseler Stadtreinigung.

Auch befinden sich in den Fahrzeugen Seife und Desinfektionsmittel.

Wer zusätzliche Handschuhe tragen wolle, könne das tun - sie gehörten jetzt zur Ausrüstung.

Ein Opfer der Krise in Brüssel ist die Mülltrennung.

Säcke etwa mit Papier müssen entweder im Keller aufbewahrt werden, oder sie werden mit dem normalen Müll entsorgt.

Geraten wird den Bürgern, die Säcke ordentlich zuzubinden und mit Handschuhen anzufassen.