Freiwillige im Kampf gegen das Coronavirus

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Von euronews
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Die Corona-Krise zwingt die Menschen nicht nur zur Distanz, sie bringt auch Menschen zusammen. Überall helfen Freiwillige denen, die jetzt Hilfe brauchen.

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Neapel. In der Metropole im Süden Italiens gelten weitgehende Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise. Aber im Süden Italiens hat das gegenseitige Helfen auf freiwilliger Basis eine lange Tradition. Deshalb gibt es zahlreiche Graswurzelinitiativen: von einer Suppenküche im Hauptbahnhof angefangen bis zu Einkaufshilfen für alte Menschen. Die Stadt unterstützt das mit zahlreichen Vergünstigungen für die Freiwilligen.

Ortswechsel. Moskau. Es gibt hier keine allgemeine Ausgangsbeschränkungen. Aber Menschen über 65 sollen zu Hause bleiben. Nicht jeder von ihnen hat gelernt, Lebensmittel im Internet zu bestellen und liefern zu lassen. Die Stadt hat eine Hotline für sie eingerichtet. Dort können sie anrufen und sagen, was sie brauchen. Freiwillige bringen es dann kostenlos vorbei

Die Rentnerin Alma Shayakhmetova sagt: "Ich denke, im Moment sollten wir für einige Zeit zu Hause bleiben. Es mag schwierig sein, aber ich bin diesen jungen Frauen dankbar, die mir helfen. Ich muss nicht in den Supermarkt gehen. "

Hier ist die Hilfe staatlich organisiert und keine Graswurzel-Bewegung. Mehr noch: die Freiwilligeninitiative steht einer Gruppe nahe, die Veranstaltungen für Präsident Putin organisiert. Aber sie hat eine große Reichweite: Landesweit sind 9.000 Freiwillige dabei, in Moskau 400.

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