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Speditionsbranche sieht Entspannung an EU-Binnengrenzen

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Speditionsbranche sieht Entspannung an EU-Binnengrenzen
Copyright  Rosta Tibor/MTVA
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In der Coronavirus-Krise sind die Grenzen innerhalb der EU wieder neu errichtet worden.

Zugleich einigten sich die Verkehrsminister der EU auf so genannte grüne Fahrspuren, um den Transport von Alltagswaren zu gewährleisten.

Dennoch heißt es in der Branche, diese Regelung sei nicht genug.

Es gebe etwa Übergänge zwischen Ungarn und Rumänien, wo sich Kilometer lange Staus bildeten. Dasselbe Bild zwischen Ungarn und Österreich, so der Chef des Internationalen Ferntransportverbandes Umberto de Pretto.

Zwischen Deutschland und der Schweiz müsse man mit vier Stunden Wartezeit rechnen.

All dies belaste die Wirtschaft, und die Ware drohe schlecht zu werden.

Die EU will Grenzkontrollen von maximal 15 Minuten.

Es habe einige Schwierigkeiten gegeben, die aber vorbei seien, räumt Verkehrskommissarin Adina Valean ein. Wenn ein neues Problem auftauche, wolle man auf bilateraler Ebene versuchen, zu verstehen, was geschehe, um sofort eine Lösung zu finden.

Eine Transportunternehmen sehen indes eine Verbesserung der Lage.

Dennoch seien Wartezeiten bisweilen immer noch größer als 15 Minuten.

Seine Fahrer hätten sogar schon zehn oder zwölf Stunden an einer Grenze warten müssen, das sei Anfang März gewesen, sagt der Spediteur Viktor Varga.

Mittlerweile seien diese Wartezeiten um zwei Drittel reduziert worden dank neuer effizienter Regelungen.