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Europa der Lockerungen: unterschiedliches Tempo in der EU

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Copyright Luca Bruno/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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Frankreich soll ab dem 11. Mai die Ausgangssperre lockern. So sollen die Schulen ab kommender Woche wieder öffnen, für den freiwilligen Schulbesuch. In Italien durften die Menschen das erste Mal seit neun Wochen ins Freie. In Bayern sollen bald auch Hotels und Restaurants öffnen.

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Die Menschen in Italien gewöhnen sich langsam an den Gedanken, wieder ins Freie zu dürfen. Nach neun Wochen Ausgangssperre durfte die Bevölkerung in Rom und anderswo am Dienstag wieder in die Parks, auch Familienbesuche sind nun gestattet. Angestellte gingen wieder zur Arbeit.

Italien: Restaurants im Lieferbetrieb

Hier in Mailand durften Restaurants den Betrieb wieder aufnehmen, wenn auch nur im Lieferservice. Auch die Betreiber von Schönheitssalons in der Modemetropole scharren mit den Hufen, so wie Margherita Borgo: 

"Es könnte heute wieder losgehen. Aber die Behörden sagen, nicht vor dem 1. Juni. Ich verstehe das nicht. Andere Läden sind schon wieder geöffnet und halten sich nicht an die Regeln."

Frankreich: Freiwilliger Schulbesuch

In Paris und dem Rest Frankreichs blickt man dem Ende der Ausgangssperre ab dem 11. Mai entgegegen, das Land wird dabei in Zonen aufgeteilt. Mehr als 300 Bürgermeister in der Region um die Hauptstadt haben einen offenen Brief an Präsident Emmanuel Macron geschrieben. Die für nächste Woche geplante Schulöffnung soll verschoben werden. Macron hat versucht, die Bedenken zu zerstreuen. Außerdem bereitete er die Franzosen auf einen eingeschränkten Sommerurlaub vor.

Deutschland: Länder setzen Lockerungen um

In Deutschland planen mehrere Bundesländer die Öffnung von Hotels und Restaurants. Mitarbeiter von Speisegaststätten in Bayern etwa sollen ab dem 18. Mai in Biergärten und auf Terrassen bedienen dürfen, in geschlossenen Räumen dann in der Woche darauf.

Das Robert-Koch-Institut hat am Dienstag vor einem Wiederanstieg der Infektionszahlen in Deutschland gewarnt.

Am Mittwoch berät die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten.

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