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Busunglück von Venedig: Viele junge Menschen sind verbrannt

In der Nähe des Unfallorts in Mestre bei Venedig, 3. Oktober 2023.
In der Nähe des Unfallorts in Mestre bei Venedig, 3. Oktober 2023. Copyright Slow Press / LiveMedia / LaPress/Slow Press / LiveMedia / LaPresse
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Von Euronews mit Ansa, dpa
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Viele junge Menschen sind unter den mehr als 20 Todesopfern des Busunglücks in der Nähe von Venedig, darunter ein eineinhalb jähriger Junge und ein elfjähriges Mädchen.

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Viele junge Menschen sind unter den mehr als 20 Todesopfern des Busunglücks in der Nähe von Venedig, darunter ein eineinhalb jähriger Junge und ein elfjähriges Mädchen.

Die Behörden haben Schwierigkeiten, die Leichen zu identifizieren. Der Elektro-Shuttle-Bus, der mit Touristen an Bord auf dem Rückweg vom historischen Zentrum Venedigs zu einem Campingplatz war, stürzte aus noch ungeklärter Ursache von einer Brücke auf Bahngleise und ging sofort in Flammen auf.

Die meisten seien verbrannt und die Feststellung der Identität sei kompliziert, so die Staatsanwaltschaft von Venedig. "Viele hatten keine Dokumente bei sich", sagte Staatsanwalt Bruno Cherchi im italienischen Fernsehen. Man wolle gegebenenfalls DNA-Tests durchzuführen, um die Identität sicher festzustellen.

Junge Frauen im Alter von 28, 30 und 38 Jahren sind in dem Bus ums Leben gekommen, sowie zwei Frauen im Alter von 65 und 70 Jahren. Auch Deutsche waren in dem Fahrzeug, bestätigt das Auswärtige Amt. 

Nach Angaben der italienischen Behörden soll unter den Todesopfern eine Urlauberin oder ein Urlauber aus Deutschland sein. Auch mindestens einer der 15 Verletzten soll die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

"Bei den Verletzten handelt es sich um junge Leute. Die Familienmitglieder treffen im Krankenhaus ein", sagte Federica Stella, Ärztin am Venice-Mestre Krankenhaus. "Weil alle Patienten Ausländer sind, müssen die Familienangehörigen aus ihren Herkunftsländern kommen. Sie treffen nach und nach ein."

Die Staatsanwaltschaft ermittelt und hat angefangen, mit verletzten Überlebenden zu sprechen. Allerdings seinen nur wenige, bislang drei oder vier, in der Lage Auskunft zu geben. Sie berichten, das der Fahrer eines anderen Busses der erste war, der Erste Hilfe leistete und einen Feuerlöscher von der Brücke warf.

Ein Anwohner von Mestre, wo sich das Unglück ereignet hat, berichtete von Schäden an der Brücke. "Die Überführung befindet sich seit mehreren Jahren in diesem präkrären Zustand. Sie sagten, dass sie gewartet wurde, aber sie haben gerade erst angefangen. Mir ist aufgefallen, dass Teile der Leitplanke verrostet sind und sich gelöst haben", so der 50-jährige Gianluca Agostini.

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