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EU-Kommission will Einreiseverbot bis 15. Juni

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EU-Kommission will Einreiseverbot bis 15. Juni
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Die Europäische Kommission spricht sich für eine Verlängerung des Einreiseverbotes in die EU bis zum 15. Juni aus. Diese Empfehlung richtete die Kommission an die Mitgliedsländer.

In den kommenden sechs Wochen will die EU zehn Millionen Schutzmasken an Angestellte des Gesundheitswesens ausgeben. Verteilt werden diese je nach Lage und Bedarf in den einzelnen Ländern.

Im Vereinigten Königreich hat die Zahl der Covid-19-Toten amtlichen Angaben zufolge die 31 000er Marke überschritten. Das ist weltweit der zweithöchste Wert nach den Vereinigten Staaten.

"Bei 211 364 Menschen ist bisher eine Ansteckung festgestellt worden, das ist seit gestern ein Anstieg um 4649 Fälle. 11 788 Menschen werden derzeit mit dem Coronavirus im Krankenhaus behandelt, gegenüber 12 688 am Vortag. Traurigerweise sind von den Menschen, die positiv getestet wurden, bisher 31 241 gestorben, das ist seit gestern ein Anstieg um 626", so der britische Umweltminister George Eustice.

Italien: Ansteckungskurve senkt sich

Das Land mit den zweitmeisten Todesopfern in Europa ist Italien. Noch ist es den Behörden zufolge zu früh, um Auswirkungen der seit Montag geltenden Lockerungen einschätzen zu können.

Silvio Brusaferro, Leiter der italienischen Gesundheitsbehörde, erläutert: "Die Ansteckungskurve senkt sich, sowohl in Bezug auf die festgestellten Fälle als auch die Menschen mit Symptomen. Die Fälle nehmen ab, das ist eine gute Nachricht. So ist die Lage landesweit, sie hat sich nicht sehr geändert. In manchen Regionen ist das Virus noch weiter verbreitet, in anderen Gebieten ist die Ausbreitung im mittleren Bereich und in manchen niedrig."

In Deutschland wurden in Fleischereibetrieben in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein jeweils mehr als 100 Coronavirus-Ansteckungsfälle festgestellt. Die räumliche Enge in den Wohnheimen der oft aus dem Ausland stammenden Angestellten steht in Verdacht, die Ausbreitung zu begünstigen.