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Protest gegen rassistische Gewalt in Minnesota: 4 Polizisten entlassen

Protest gegen rassistische Polizeigewalt
Protest gegen rassistische Polizeigewalt Copyright Richard Tsong-Taatarii/AP
Copyright Richard Tsong-Taatarii/AP
Von Evelyn Laverick
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Das Video der brutalen Festnahme von George Floyd in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota macht im Internet die Runde.

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Wieder geht ein Aufschrei gegen rassistische Polizeigewalt durch die USA. Nach dem Tod eines Mannes bei einer brutalen Festnahme in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota sind vier Polizisten entlassen worden.

Der 46-jährige George Floyd war wegen eines mutmaßlichen Fälschungsdeliktes festgesetzt worden.

Video: "I can't breathe" - "Ich kriege keine Luft"

Auf dem Video, das im Internet die Runde macht, sagt George Floyd immer wieder: "Ich kriege keine Luft" - während ihm ein Polizeibeamter den Hals mit dem Knie auf die Sraße drückte.

Der Hilferuf "I can't breathe" ist zum Slogan der Proteste geworden.

Umstehende hatten die Polizisten aufgefordert, den Mann loszulassen. Augenzeugen zufolge leistete er keinen Widerstand und bat immer wieder um Hilfe.

George Floyd starb kurz danach im Krankenhaus.

Leslie Richmond, die Präsidentin der Bürgerrechtsorganisation NAACP in Minneapolis, erklärt:

"Das ist kein Problem der Schwarzen, dies ist ein menschliches Problem. Und wenn Sie ein menschliches Wesen sind, sollten Sie empört sein. Sie sollten bereit sein, mit uns zusammenzuarbeiten und verlangen, dass es nie wieder passiert. Wenn Sie Polizeibeamter sind und dieses Abzeichen tragen, sollten Sie niemals zusehen, wie so etwas passiert."

Der Bürgermeister von Minneapolis entschuldigte sich auch auf Facebook für den rassistischen Vorfall.

Journalist • Kirsten Ripper

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