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"Contagious" - eine Ausstellung will Hoffnung machen

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"Contagious" - eine Ausstellung will Hoffnung machen
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Das Nobelpreis Museum in Stockholm öffnet erstmals seit der Coronakrise - auf dem Programm "Contagious" - ansteckend! Die neue Ausstellung kreist um Pandemien - und vor welche Herausforderungen sie die Menschheit stellen.

Die Museumsdirektorin Erika Lanner erklärt, in der Ausstellung gehe es um Pandemien, Viren und das Immunsystem im Spiegel der medizinischen Forschung, Wirtschaft und Literatur. Dabei sei es ihnen wichtig zu zeigen, dass die Menschheit die Möglichkeiten habe, für verschiedene Krisen Lösungen zu finden, und Hoffnung zu verbreiten.

Im Laufe der Geschichte musste sich die Menschheit immer wieder der Herausforderung stellen, Viren zu verstehen, mit ihnen umzugehen und sie zu bekämpfen.

In der Ausstellung "Contagious" werden mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forscher vorgestellt, die das Wissen über Viren erweitert, das Immunsystem kartiert und Impfstoffe entwickelt haben.

Pandemien werden auch in der Literatur thematisiert. T.S. Eliot verarbeitete in "Das wüste Land" seine Erfahrungen mit der Spanischen Grippe. 1948 gewann er für seine schriftstellerischen Leistungen den Literaturnobelpreis.

Oder "Die Pest", geschrieben von Albert Camus über eine Epidemie in der heute algerischen Stadt Oran. Camus gewann 1957 ebenfalls den Nobelpreis für Literatur.