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Mini-Hadsch in Mekka: Wallfahrt in Zeiten von Corona

Um gemeinsam Buße zu tun und zu beten, sind maskierte Pilger am wichtigsten Tag der muslimischen Wallfahrt Hadsch in der Namira-Moschee auf dem Berg Arafat zusammengekommen. Das ist ein Wüstenhügel in der Nähe Mekkas, der heiligsten Stätte des Islam.

Die Coronavirus-Pandemie wirft ihre Schatten auf die diesjährige Pilgerreise, die im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Muslime aus der ganzen Welt auf den Berg Arafat zog. Dort soll Prophet Mohammed laut Überlieferung vor fast 1400 Jahren seine letzte Predigt gehalten haben.

Die saudische Regierung hat noch keine endgültigen Zahlen für 2020 veröffentlicht, geht aber von 1.000 und 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus. Pilger aus dem Ausland dürfen dieses Jahr nicht anreisen.