Streit um Taiwan-Reise - Prag bestellt chinesischen Botschafter ein

Milos Vystrcil
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Von Ronald Krams
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Die Taiwan-Reise des tschechischen Senatspräsidenten Milos Vystrcil sorgt für erhebliche Spannungen zwischen Peking und Prag. Tschechien hat den chinesischen Botschafter einbestellt, um Kritik an der Reise als unpassend zurückzuweisen

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Die Taiwan-Reise des tschechischen Senatspräsidenten Milos Vystrcil sorgt für erhebliche Spannungen zwischen Peking und Prag. Tschechien hat den chinesischen Botschafter einbestellt, um Kritik an der Reise als unpassend zurückzuweisen, wie das Außenministerium in Prag mitteilte.

Chinas Außenminister Wang Yi erklärte, Vystrcil werde für sein kurzsichtiges Verhalten einen hohen Preis zahlen müssen. Das Ein-China-Prinzip infrage zu stellen bedeute, sich zu einem Feind der 1,4 Milliarden Chinesen zu machen.

Gleichzeitig lud Chinas Außenministerium den tschechischen Botschafter in Peking vor, um ihm den chinesischen Protest zu übermitteln. China sieht das demokratische Taiwan als Teil der Volksrepublik an und versucht, es international zu isolieren.

Der Senatspräsident wird bei seinem Besuch in Taipeh von einer 90-köpfigen Delegation aus Politikern, Unternehmern, Journalisten sowie Vertretern wissenschaftlicher und kultureller Institutionen begleitet.

Gegen die Reise hatten sich im Vorfeld sowohl der tschechische Präsident Milos Zeman als auch Regierungschef Andrej Babis ausgesprochen. China betrachtet die demokratische Insel als Teil der Volksrepublik, obwohl sie nie dazu gehört hat.

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