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Alarmstufe Rot, aber 4 Wochen lang Kirmes in Frankfurt

Kirmes in Frankfurt
Kirmes in Frankfurt Copyright Michael Probst/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Michael Probst/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Von Kirsten Ripper mit Hessenschau
Zuerst veröffentlicht am
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Viele blicken mit Unverständnis darauf, dass die Kirmes am Römerberg in Frankfurt stattfindet, obwohl die Mainmetropole weiterhin als Corona-Risikogebiet eingestuft wird.

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Obwohl Frankfurt nach Offenbach die hessische Stadt ist, in der die Inzidenz der Neuinfektionen mit dem Coronavirus am höchsten ist, darf die Kirmes "Herbst in der Stadt" am Römerberg stattfinden. Der Oberbürgermeister der Mainmetropole Peter Feldmann (SPD) hat das Spektakel, das vier Wochen dauern soll, am Freitag persönlich eröffnet. Gleichzeitig liegt die 7-Tage-Inzidenz in Frankfurt bei 55,9 pro 100.000 Einwohner.

Wie die Stadt Frankfurt mitteilte, wurde das Hygienekonzept überarbeitet. Deshalb startete die Kirmes einen Tag später als zuvor geplant. Doch anders als in der Zeil und anderen Teilen der Innenstadt gilt am Römerberg keine Maskenpflicht. Die Kirmes macht auch um 21 Uhr dicht.

In der Hessenschau kritisiert der Virologe Martin Stürmer die Entscheidung der Stadt: "Da sind wir wieder bei dem Punkt Signalwirkung: Auf der einen Seite verbietet man vieles, auf der anderen Seite erlaubt man im Übermaß."

Michael Probst/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Kirmes am RömerbergMichael Probst/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved

Es regt sich viel Kritik - auch in den sozialen Medien.

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