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JNJ-78436735 vor dem Aus? Pharmakonzern stoppt entscheidende Testphase

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Der experimentelle Impfstoff JNJ-78436735 von Johnson & Johnson steht jetzt mehr denn je auf dem Prüfstand
Der experimentelle Impfstoff JNJ-78436735 von Johnson & Johnson steht jetzt mehr denn je auf dem Prüfstand   -   Copyright  Cheryl Gerber/Copyright Cheryl Gerber
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Bei der Forschung nach einem Corona-Impfstoff hat es einen Rückschlag gegeben. Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson stoppte die klinischen Tests mit einem vielversprechenden Mittel in der letzten und entscheidenden Phase, der sogenannten Phase drei.

Anlass ist die ungeklärte Erkrankung einer Probandin. Sie wies nach Konzernangaben schwere neurologische Symptome auf.

Die Frau wird jetzt von einem unabhängigen Expertengremium untersucht. Im Moment ist noch unklar, ob der Studienteilnehmerin der Wirkstoff JNJ-78436735 oder ein Placebo verabreicht wurde.

Das Mittel soll sich dadurch auszeichnen, dass es nur einmal injiziert werden muss. Die meisten Hersteller gehen davon aus, dass für einen wirksamen Schutz zwei Impfungen notwendig sind.

In der Endphase der Johnson & Johnson Studie sollten an bis zu 60.000 Freiwilligen auf drei Kontinenten Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs geprüft werden.

Die EU-Kommission hatte mit der belgischen Tochter des Konzerns einen Vorvertrag über die Lieferung von 200 Millionen Imfstoff-Dosen abgeschlossen, plus eine Option über 200 Millionen weitere Dosen.