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Covid-19: Kleine Geschäfte gehen kaputt

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Covid-19: Kleine Geschäfte gehen kaputt
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Bars, Restaurants und die meisten Geschäfte haben in ganz Wales geschlossen, um die Zunahme von Coronavirus-Fällen einzudämmen. Die in Cardiff ansässige Regierung hat die strengste Sperrung in Großbritannien für 17 Tage ab Freitagabend verhängt.

Mary Coleman, die Eigentümerin eines Geschäfts für Babykleidung sagt: "Wir machen zwei Schritte vorwärts und sechs Schritte zurück. Viele Menschen kommen doch auf den Markt, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, weil sie sonst niemanden haben. Das ist wirklich verheerend."

Großbritannien hat mit mehr als 44.500 bestätigten Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die schlimmsten Coronavirus-Zahlen in Europa.

Während Italien sich auf einen weiteren Anstieg der Coronavirus-Fälle vorbereitet, setzen die Behörden neue Beschränkungen ein, um die Ausbreitung von Infektionen einzudämmen.

In Mailand, einer Stadt, die für ihr lebhaftes Nachtleben bekannt ist, hat eine neue Ausgangssperre Restaurants und Bars gezwungen, um 23 Uhr zu schließen.

Paolo Polli, Restaurantbesitzer in Mailand, meint: "Jetzt verdienen wir viel weniger. Auch wenn wir öffnen, ist es nicht genug. Deshalb sage ich, wenn wir öffnen, gehen wir bankrott. Es ist besser, geschlossen zu bleiben, dann haben wir weniger Fixkosten."

In Frankreich gilt vielerorts eine Ausgangssperre ab 21 Uhr. Restaurants bieten daher auch zu an sich ungewöhnlichen Zeiten Essen an, wo vorher die Küche kalt blieb. Hier trifft sich der Club "Les Bouchons Lyonnais" mitten am Vormittag zum Dinner.

Benoît Quiblier, Mitglied des Vereins "Les Bouchons Lyonnais" sagt: "Es ist 10.40 Uhr am Morgen. Perfekt. Jetzt kann ich alles ein wenig vergessen. Jetzt kann ich etwas essen und trinken. Es ist anders als das, was wir normalerweise machen, aber es geht gut, alles ok."

Frankreich ist die jüngste europäische Nation, die mehr als 1 Million bestätigte Virusfälle aufweist.

Premierminister Jean Castex sagte, eine Ausgangssperre werde ab Freitag um Mitternacht auf weitere Regionen ausgedehnt. Die jüngste Erweiterung bedeutet, dass 46 Millionen Menschen unter den 67 Millionen Einwohnern Frankreichs unter Ausgangssperre stehen.

Die Ausgangssperre ist von 21 bis 6 Uhr Ortszeit.