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Prägnantes Format: "Ein Handy, eine Minute, ein Film"

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Festival Trailer
Festival Trailer   -   Copyright  Mobile Film Festival
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Mehr als 1000 Streifen aus 100 Ländern bewarben sich in diesem Jahr beim internationalen Mobile Film Festival, 60 Beiträge aus 24 Staaten haben es in die Endauswahl geschafft.

Das Prinzip ist denkbar einfach: ein Handy, eine Minute, ein Film.

Das vor 15 Jahren lancierte online Festival ist für alle zugänglich und steht diesmal unter dem Motto "Women's Empowerment". 57 Prozent der Filme stammen von Frauen, sagt Festivalleiter Bruno Smadja.

"Es macht uns sehr stolz, wie engagiert sich die Beteiligten dieses Themas angenommen und unterschiedliche Aspekte beleuchtet haben. sei es der Körper, die berufliche Situation oder Gewalt gegen Frauen. Sie haben den Empowerment-Aspekt ganz stark in den Vordergrund gestellt, das ist der gemeinsame Nenner der diesjährigen Filmauswahl."

Filme aus dem Iran, den USA und nahezu allen europäischen Ländern sind dabei. Eine unglaubliche Ideenvielfalt, starke Botschaften, rasant auf den Punkt gebracht.

Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört, meint Bruno Smadja. "Viele haben uns gesagt, dass das vorgegebene Ein-Minuten-Format die größte Schwierigkeit darstellte. Denn eine einminütige Geschichte zu erzählen ist äußerst komplex und verlangt ein prägnantes Drehbuch. Genau das ist Gute an der Sache. Je mehr Zwänge, desto größer die Kreativität. Das gilt für alle Künste."

Alle Beiträge sind hier online abrufbar. Der Siegerfilm wird am 7. Dezember bekannt gegeben.