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Polen statt Malediven? Tauchen im - mit 45 m - tiefsten Pool der Welt

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Tauchen im "Deepspot"
Tauchen im "Deepspot"   -   Copyright  WOJTEK RADWANSKI/AFP or licensors
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In der Nähe von Warschau gibt es jetzt den tiefsten Pool der Welt. Trotz Corona-Krise durfte das 45,5 Meter tiefe Becken des "Deepspot" eingeweiht werden.

Ein Tauchlehrer, der die 8,9 Millionen Euro teure Anlage ausprobiert hat, beschreibt das Mammut-Projekt so: "Es gibt hier keine bunten Fische oder Korallenriffe - und es ist kein Ersatz für das Meer, aber es ist definitiv ein guter Platz zum Lernen. Es ist wie ein Kindergarten für Taucher."

Gleich acht erfahrene Taucher kamen, um eine Tauchlehrer-Prüfung abzulegen - dabei konnten sie sich durchaus auch amüsieren.

Ein weniger mutiger Teilnehmer meinte: "Beim ersten Mal bin ich nur fünf Meter tief getaucht, aber man kann auf den Grund sehen, das Schiff, die Grotten, es ist beeindruckend."

Und es wird weiter gebaut: Demnächst sollen auch Hotelgäste die Tauch-Aktivitäten beobachten können.

Allerdings lag die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus zuletzt bei über 23.000 täglich. Die 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner wurde von der europäischen ECDC mit 847 angegeben. Insgesamt sind in Polen mehr als 13.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.