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EU-Kommission billigt Coronahilfen für Alitalia

EU-Kommission billigt Coronahilfen für Alitalia
Copyright AP Photo/Alessandra Tarantino
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Von Luis Nicolas Jachmann
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73 Millionen Euro erhält die italienische Airline für wirtschaftliche Schäden, die auf Reisebeschränkungen infolge der Pandemie zurückzuführen sind.

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Die Corona-Pandemie sorgt in der Flugbranche seit Monaten für herbe Verluste. Besonders schwer betroffen ist die ohnehin schon angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia. Die Europäische Kommission hat nun Corona-Hilfen für das nationale Unternehmen aus Fiumincino genehmigt. 73 Millionen Euro gehen an Alitalia, um die Fluggesellschaft "für Flugausfälle zu entschädigen, die durch den Ausbruch des Coronavirus entstanden sind", so die EU-Kommission.

Die EU-Vizekommissionspräsidentin Vestager beruft sich schriftlich explizit auf den Zeitraum Juni bis Oktober 2020, in dem Reiseeinschränkungen zu finanziellen Schäden geführt haben. Diese Einschränkungen seien damals notwendig gewesen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Zugleich laufen die ersten beiden EU-Kredite an Alitalia aus den Vorjahren weiter. Dabei handelt es sich um insgesamt 1,3 Milliarden Euro. Der Konzern mit einer Flotte von 95 Flugzeugen steckt schon seit geraumer Zeit in finanziellen Schwierigkeiten. Die nationale Airline plant, so Medienberichte, eine Neugründung des Unternehmens 2021. 

Corona-Hilfen auch für griechische Airline

Auch die größte griechische Fluggesellschaft erhält Coronahilfen. Aegean Airlines wird mit 120 Millionen Euro unterstützt, so die EU-Kommission.

Der Dachverband der Fluggesellschaften, IATA, rechnet in der Branche weltweit mit Verlusten von rund 100 Milliarden Euro seit Beginn der Pandemie.

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