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Massenauszug von Honduranern gewaltsam aufgehalten

Tausende Honduraner sind von der guatemalischen Polizei gestoppt, damit ihre Durchreise in die USA verhindert werden soll. Die guatemalische Polizei setzte Tränengas ein.

Die Karawane hatte sich am Donnerstagabend in der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras zusammengeschlossen. Es handelte sich nach Berichten örtlicher Medien um Honduraner, die vor Gewalt, Armut und den Folgen zweier verheerender Hurrikans im November aus dem mittelamerikanischen Land flüchteten und in den USA ein besseres Leben suchen wollten. Mexiko verstärkte unterdessen die Überwachung der Grenze mit Guatemala im Bundesstaat Chiapas.

Die Regierung Guatemalas hat die honduranischen Behörden aufgerufen, die Massenabwanderung einzudämmen. In einer Mitteilung in sozialen Medien am Samstag (Ortszeit) forderte die Regierung von Präsident Alejandro Giammattei die Behörden des Nachbarlandes auf, "laufend" durch "vorbeugende Maßnahmen» zur Gewährleistung der nationalen und regionalen Sicherheit" beizutragen.