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Über Nacht ein Star: Amanda Gorman (22) for President?

Von Euronews
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Amanda Gorman bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden in Washington
Amanda Gorman bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden in Washington   -   Copyright  Patrick Semansky/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Amanda Gorman selbst scheint von ihrem Erfolg überwältigt. Auf Twitter kündigt die 22-jährige Dichterin und Harvard-Absolventin an, dass ihre Bücher bei Amazon die Bestseller-Listen stürmen, seit sie bei der Amtseinführung von Joe Biden aufgetreten ist.

Joe Biden hatte sich bewusst für Amanda Gorman entschieden, repräsentiert sie doch vieles, was im Weißen Haus bisher fehlt: Eine junge Frau, Person of Color aus Los Angeles, die bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufwuchs, später an einer der besten Unis des Landes Soziologie studierte und sich gegen Rassismus, Polizeigewalt, Ungleichheit und für Feminismus einsetzt.

In ihrem vorgetragenen Gedicht spricht Amanda Gorman auch von ihrer Geschichte, der eines dünnen schwarzen Mädchens, das von Sklaven abstammt und jetzt davon träumen kann, Präsidentin zu werden.

"A skinny black girl descended from slaves and raised by a single mother can dream of becoming president, only to find herself reciting for one."

Barack Obama zitiert Amanda Gorman in einem Tweet und meint, ihr Gedicht sei mehr als nur eine Momentaufnahme an einem Tag für die Geschichtsbücher.

Und Amanda Gorman verbreitet eine hoffnungsvolle Botschaft: "To put our future first, we must first put our differences aside, we lay down our arms so we can reach out our arms to one another. We seek harm to none and harmony for all. Let the globe, if nothing else, say this is true: that even as we grieved, we grew, that even as we hurt, we hoped."

Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton erinnert daran, dass Amanda Gorman versprochen hat 2036 bei den Präsidentschaftswahlen in den USA anzutreten - und twittert ein Selfie mit der jungen Frau. "Madam President Gorman? Mir gefällt, wie das klingt." hat die Dichterin im CNN-Interview lachend erklärt.