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Kaffeehäuser leiden, doch: Ein Wiener lässt sich nicht unterkriegen

Von Euronews mit dpa
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Christina Hummel
Christina Hummel   -   Copyright  AFP
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Die Corona-Pandemie hat die weltberühmte Wiener Kaffeehaus-Kultur schwer getroffen. Bis Ende Februar müssen alle Cafés in der österreichischen Hauptstadt geschlossen bleiben, eventuell länger. Liefern dürfen sie. Doch das ist nicht dasselbe.

Christina Hummel vom Café Hummel in der Wiener Josefstadt hofft, dass sich nach Ostern alles normalisiert, denn, so sagt sie, die Wiener Kaffeehäuser hätten schon so manche Krise überstanden.

Außerdem meint sie: "Diese Tradition, diese Wiener Lebensart, wird nicht unterzukriegen sein, und da gibt's ja auch ein Sprichwort, ein echter Wiener geht nicht unter." Seit 1935 gibt es das Café Hummel. Da hat es tatsächlich schon viel gesehen.

Österreichweit ist auch der Tourismus am Boden. Erstmals seit 50 Jahren wurden weniger als 100 Millionen Übernachtungen in der Alpenrepublik gezählt. Nur noch 97,9 Millionen. Das

bedeutet ein Minus von knapp 36 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Besonders stark betroffen war Wien mit einem Minus von 74 Prozent.