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Lockdown, Quarantäne und Impfskepsis: So sieht die Corona-Lage in Europa aktuell aus

Passantinnen mit Masken in London.
Passantinnen mit Masken in London. Copyright Kirsty Wigglesworth/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa, AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Deutschland bleibt noch im Lockdown, Frankreich ändert nichts und in Großbritannien lassen sich Weiße häufiger impfen als Menschen aus ethnischen Minderheiten. Die Regierung will nun etwas dagegen tun.

Deutschland und Frankreich verändert vorerst nichts

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Kommt die Lockdown-Lockerung in Deutschland oder nicht? Die Zahlen sinken, der Druck auf Krankenhäuser lässt nach. Doch die Impfungen laufen nur langsam an, dazu sind neue und ansteckendere Virus-Varianten in Umlauf. Lockdown-Lockerung, ja oder nein - es heißt abwarten.

In Frankreich bleibt derweil alles erst einmal so, wie es ist. Keine Lockerungen, aber auch kein neues striktes Confinement. Präsident Macron versprach: wer sich impfen lassen will, soll das bis Ende des Sommers tun können. Allerdings vorerst nicht mit dem chinesischen Vakzin.

Derweil wird der Impfstoff von AstraZeneca nun auch in den Niederlanden nicht an Menschen über 65 Jahre verteilt. Auch Länder wie Frankreich, Deutschland oder Italien verimpfen AstraZeneca nur an Jüngere. 

Yui Mok/AP
75-jährige Britin wird geimpft.Yui Mok/AP

Großbritannien impft schneller als die EU

Großbritannien hat bei den Impfungen einen Vorsprung vor den EU-Ländern. Jetzt zieht die Regierung bei der 10-Tages-Quarantäne für Einreisende die Schrauben noch einmal ein wenig stärker an: Ab dem 15. Februar müssen sich Betroffene nach der Einreise in einem Hotel in Pflicht-Isolation begeben.

Inzwischen ist in Großbritannien jeder fünfte Erwachsene geimpft, so die Regierung. Das entspricht mehr als 10 Millionen Menschen.

Große Impf-Skepsis unter Zuwanderern

Allerdings lassen sich den Angaben zufolge weiße Menschen deutlich häufiger impfen als Schwarze, Asiaten oder Angehörige anderer ethnischer Minderheiten. In dieser Bevölkerungsgruppe sei die Ablehnung gegenüber Impfungen besonders groß, hieß es. 

Die Regierung investiert nun umgerechnet rund 26 Millionen Pfund in eine Informationskampagne zu Impfungen, die sich "an Gruppen wie ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Angehörige ethnischer Minderheiten" richtet. 

Auch Londons pakistanischstämmiger Bürgermeister Sadiq Khan und Staatssekretär Nadhim Zahawi, der im Irak geboren wurde, riefen Minderheiten in einem Zeitungsbeitrag auf, sich impfen zu lassen. 

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