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Corona in Europa am 15.02.: Teure Quarantäne-Hotels und lange Schlangen

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Quarantäne-Hotel in London
Quarantäne-Hotel in London   -   Copyright  Alastair Grant/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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In London haben die ersten Gäste ihre Zimmer in den sogenannten Quarantäne-Hotels bezogen. Wer aus einem der insgesamt 33 Hochrisikogebieten nach Großbritannien einreist, muss sich hier zehn Tage lang in Isolation begeben und dafür etwa 2.000 Euro bezahlen.

Vincent Madden von Arora Hotels erklärt, dass man, die Ausstattung der Hotelzimmer verbessert habe: "Wir versuchen es gemütlich zu machen, es gibt Geschirr und Besteck in den Zimmern, so dass die Leute das Gelieferte wie zu Hause essen können."

Johnson verspricht "vorsichtige, unumkehrbare Lockerungen"

Premierminister Boris Johnson besuchte ein Impf-Zentrum und versprach "vorsichtige, aber unumkehrbare Lockerungen". Allerdings nannte er keine Details und kein Datum.

22 Prozent der Britinnen und Briten haben die erste Dosis Impfstoff erhalten.

Deutschland wegen Grenzschließungen in der Kritik

Deutschland steht wegen der Grenzschließungen zur Eindämmung der Coronavirus-Varianten in der Kritik. Etwa die Hälfte aller Personen, die aus Tschechien und Tirol einreisen wollten, wurden an diesem Montag zurückgewiesen. Es bildeten sich auch lange LKW-Schlangen.

Skigebiete in Italien bleiben vorerst geschlossen

In Italien wurde die Öffnung der Skigebiete kurz vor dem Start erneut verschoben.

Marco Bussone, Präsident der UNCEM, der Nationalen Union der Bergstädte und -gemeinden beklagt Millionenverluste: "Wenn wir bedenken, dass ein Skigebiet wie Bardonecchia 40 Tausend Euro pro Tag an Ausgaben hat. Denken wir an alle Skigebiete der Alpenregion, der Lombardei und des Piemonts, die heute wieder öffnen sollten, sind es etwa Millionen Euro, die verloren gehen."

In Frankreich und Deutschland bleiben die Skigebiete ebenfalls geschlossen.