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"She-fu Cup": RollstuhltänzerInnen glänzen bei der Meisterschaft

Musik, glitzernde Kostüme und viel Gefühl: Der She-fu Cup hat alles, was einen Tanzwettbewerb ausmacht.

Besonders macht ihn, dass die Teilnehmer in Rollstühlen sitzen. Rosy Hsu (60) zum Beispiel, die als kleines Kind an Polio erkrankte und seitdem im Rollstuhl sitzt, hat dem Tanzereignis monatelang entgegengefiebert. Der Wettbewerb ist - nicht nur für sie - der Höhepunkt des Jahres, dafür hat sie jeden Tag geübt.

Die Angst, aus dem Rollstuhl zu fallen, hielt Hsu davon ab, mit dem Sport zu beginnen, aber ihr Wunsch zu tanzen überzeugte sie schließlich vor vier Jahren, einem Club beizutreten.

Unter den TeilnehmerInnen der Meisterschaft sind nicht nur Einheimische, sondern auch Tänzer aus Korea und von den Philippinen.

Tanzen im Rollstuhl wurde 1968 in Schweden als Freizeit- und Reha-Aktivität entwickelt. Der erste Wettbewerb fand 10 Jahre später statt. Er wuchs und die erste Weltmeisterschaft wurde 1998 in Japan organisiert, seit 2016 richtet Taiwan die erste ausschließlich asiatische Meisterschaft aus.