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Gedenken an die Vertriebenen des Kosovo-Krieges

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Gedenken an die Vertriebenen des Kosovo-Krieges
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Hunderttausende ethnische Albaner wurden 1999 während des Kosovo Krieges vertrieben. Zur Erinnerung wurde im ehemaligen Flüchtlingslager Bllaca nahe der nordmazedonischen Grenze eine Gedenkmauer eingeweiht. 440.000 Menschen flüchteten hierher, vor serbischer Verfolgung. Der Krieg endete nach einer 78-tägigen NATO-Bombardierung.

Die Mauer dient unserer Erinnerung, sie steht für den Schmerz von 440.000 Menschen, die in der humanitären Krise hierherkamen und dem Eingreifen der helfenden Mächte, die die Auslöschung einer ganzen Bevölkerung zu verhinderten.
Jahja Luka
Vertreter einer Flüchtlingsorganisation
ASSOCIATED PRESS
Sherife Ljuta auf der FluchtASSOCIATED PRESS

Sherife Ljuta ist heute 43, sie ist die jungen Frau, die auf dem Mosaik abgebildet ist:

Ich erinnere mich an diesen Tag, mit meiner Tochter auf dem Arm, Tausende von Flüchtlingen, müde liefen wir, ohne zu essen oder zu trinken, und ich mit meiner Tochter auf dem Arm, sie stillend, auf einer Reise ohne Ende.
Sherife Ljuta
Flüchtete aus dem Kosovo

Viele Flüchtende wurden mit Zügen aus dem Kosovo in das heutige Nordmazedonien transportiert, drei Waggons stehen hier jetzt als Mahnmal.

Gelöst sind die Konflikte im und um den Kosovo noch lange nicht.