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Pfizer-BioNTech-Lieferung sichert Impffortschritt

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Von euronews
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Impfstoff
Impfstoff   -   Copyright  TIZIANA FABI/AFP or licensors

Der Arzneimittelhersteller Pfizer-BioNTech liefert an die Europäische Union bis Ende Juni weitere 50 Millionen Impfdosen. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Über eine spätere weitere Lieferung werde derzeit noch verhandelt.

EU-Kommission setzt auf mRNA-Technologie

Die Impfstoffe, einschließlich wichtiger Grundelemente, werden demnach in der EU produziert. Damit setzt die Kommission bei ihrer Impfstrategie nun ganz auf die neuartige mRNA-Technologie.

Um Immunität zu verlängern und zu verstärken, müssten möglicherweise zusätzliche Impfungen ins Auge gefasst werden, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Zudem müssten Impfstoffe entwickelt werden, die auch gegen Mutationen des Virus schützten. Diese Impfstoffe müssten dann früh und in ausreichenden Mengen vorhanden sein, dies sei eine Lehre aus der Pandemie.

Die neue BioNTech-Pfizer-Lieferung könnte mögliche Ausfälle beim Impfstoff von Johnson & Johnson zum Teil wettmachen. Der US-Hersteller hatte seine Auslieferung an die EU-Staaten am Dienstag verschoben. Hintergrund sind Berichte über Sinusvenenthrombosen.

Ähnliche Probleme hatte es auch bei AstraZeneca gegeben, weswegen seine Präparate nur noch eingeschränkt - und in Dänemark gar nicht mehr - verabreicht werden.

Verzögerung der Impfungen befürchtet

Zu befürchten sei, dass sich nun die Impfungen in der EU verzögerten und die öffentliche Frustration zunehme, meint die Analystin Shada Islam. Einige sprächen bereits von schlechtem Umgang mit den Massenimpfungen. Doch die Vereinbarungen mit Pfizer seien ermutigend.

Brüssel hält an seinem Ziel fest, bis zum Ende des Sommers 70 Prozent der Bevölkerung geimpft zu haben.